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SALVADOR DALÍ wurde am 11. Mai 1904 in Figueras (Spanien) geboren. "Mit sechs Jahren wollte ich Koch werden. Mit sieben Napoleon. Und mein Ergeiz ist seitdem ständig gewachsen." So definiert SALVADOR DALÍ seinen Gipfelsturm zum selbststilisierten Genie.
Mit Fleiß, Talent und wohlkalkulierter Selbstinszenierung entwickelte sich die Raupe Schritt für Schritt zum exotischen Schmetterling mit dem schwarzen Schnurbart. Der 14-jährige Notarsohn zeigt artiges Talent in gespachtelten Landschaftsarbeiten. Bemerkenswerter ist seine Begabung für die Übertreibungen der Karikatur. In Figueras und ab 1922 in Madrid erhält er das technische Rüstzeug, um sich geschickt durch diverse Mode-Stile zu malen: Impressionismus, Symbolismus, Kubismus, Futurismus und Picassos Klassizismus. Der junge ergeizige Katalane fällt weltweit auf!
Am meisten liegt SALVADOR DALÍ der metaphysische Stil der Italiener, wie er ihn etwa bei de Chirico fand. Er schlägt jedoch den Weg des Surrealismus ein. Ausgerüstet mit Ideen von Sigmund Freud, sexuellen Obsessionen und Talent startet er 1926 mit Bildern, deren Bühnen mit irrationalen Dramen gefüllt sind. Phantastische Requisiten wirbeln über abstruse Träume. SALVADOR DALÍ hat sein Vokabular gefunden - kühl, besessen, zum Schock jederzeit bereit. Er wurde ein einzigartiges weltweites Phänomen.
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