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ARNOLD GROSS wurde 1929 als Sohn eines Malers in Torda, Siebenbürgen, geboren. An der Budapester Hochschule für Bildende Künste war GROSS Schüler von György Kádár, György Konecsni, Gyula Hincz und Károly Koffán; sein Diplom erhielt er 1953. 1955 und 1967 wurde GROSS mit dem Munkácsy- Preis ausgezeichnet. Er ist zweifacher Preisträger der Biennale von Krakau; weitere Auszeichnungen erhielt er in Lugano, Sao Paulo und Neu Dehli.
Seine individuell colorierten Radierungen sind ein Produkt meisterlicher Technik und einer kindlich verspielten, zugleich ironischen Phantasie. Jeder Betrachter kann sich in den erzählerischen Szenen und der heiteren Atmosphäre verlieren. Auf diesen Blättern erscheint eine Wunder- und Märchenwelt mit Blumen, Vögeln, Modelleisenbahnen, Springbrunnen, Häusern und Menschen. Die hauchzarten Farben und Übergänge wirken wie eine musikalische Untermalung zu den regen Geschehnissen, sie wirken direkt auf das Gefühl und erzeugen eine beruhigend ausgeglichene Stimmung. Der Künstler lässt uns für Augenblicke glauben, dass das Leben auch als ein schönes Spiel betrachtet werden kann.
ARNOLD GROSS färbt grundsätzlich für jede Radierung die Kupferplatte neu ein, so da jedes Blatt ein Unikat und damit jedes seiner Werke ein vollendetes farbliches Kunstwerk ist.
Zum Budapester Frühlingsfest (16. März - 01. April 2007) wurde ARNOLD GROSS eingeladen seine Arbeiten zu zeigen.
Ausstellungen erfolgten in aller Welt, u.a. in Budapest, Rom, Tokio, Amsterdam, Triest, Helsinki, Brüssel, Bergen, London, Freiburg, Witten und in Gronau-Epe.
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