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ERNÖ KÁROLYI wurde 1923 in Pestszenterzsébet (Ungarn) geboren.
Von 1937 bis 1941 studierte er in Budapest Möbeldesign, von 1946 bis 1953 Malerei an der Hochschule für Bildende Künste in Budapest.
ERNÖ KÁROLYI malt postimpressionistische Landschaften, Stillleben und Genrebilder reichen Kolorits und Farbtöne, die insbesondere von einem intimen lyrischen Ton und einem hohen Niveau der Kunst gekennzeichnet sind. Dabei wurde ERNÖ KÁROLYI durch die Kunst von Picasso und Braque, später von Delaunay beeinflusst.
Der Künstler betrat jedoch keinen Weg der ornamentalen Malerei, da seine schöpferische Phantasie durch seine grundlegend psychische Beschaffenheit in andere Stilrichtungen gelenkt wurde. Die Erfindungsgabe des Malers Baumeister konnte ihn vielleicht bei der Gestaltung seiner formenreichen Malkunst, in der als Ergebnis dieser Formen mal amorphe, mal organische Zeichen die Hauptrolle spielen, ermutend inspirieren. Die in seinen Meisterstücken kulminierenden Ergebnisse der Gegenwart bedeuteten das Eigen von KÁROLYI.
Seine Gegenwartskunst ist in die große internationale Strömung des Expressionismus eingebettet, jedoch mit einer sonoren lyrischen Gegenstandslosigkeit. Darin ist er ein entfernter Verwandter von Manessier. In den Werken von ERNÖ KÁROLYI zeigt sich als ein echtes, entscheidendes Merkmal seiner Kunst, dass er aufgrund der Art und Weise seiner Kompositionen jeweils beachtenswerte und ungewöhnlicherweise eigenartige Formenzusammenhänge entwickelt. Seine Werke, die verschiedener Ebenen der Intensität aufweisen, sind die Wurzeln der Mannigfaltigkeit.
Ausstellungen erfolgten u.a. mehrmals in Budapest, so im Ernst-Museum und in Deutschland.
Seine Werke befinden sich in der Ungarischen Nationalgalerie, dem Kiscelli Múzeum (Klein-Zeller Museum), der Galerie von Szombathely, dem Ferenczy-Károly-Museum in Szentendre und in zahlreichen Privatsammlungen in Ungarn und auch in Deutschland.
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