József Köfaragó - Biografie / Vita



Zu den Werken von József Köfaragó




JÓZSEF KÖFARAGÓ wurde 1952 in Budapest geboren. 1970 begann er, sich unter Anleitung des Kunstmalers Lajos Luzsica mit Malerei und Grafik zu beschäftigen. Ab 1974 studierte er bei Károly Klimó an der Hochschule für Bildende Kunst. 1989 erwarb er das Fachmanager- Diplom für Entwurf und Formgestaltung an der Hochschule für Kunstgewerbe. Er beteiligt sich regelmäßig an Künstlerkolonien und Ateliergemeinschaften. Seit 1975 beteiligt sich er sowohl in Ungarn als auch im Ausland an Austellungen. Eine Anzahl seiner Bilder befindet sich in ungarischem und ausländischem Privatbesitz bzw. im Besitz von Galerien. Er ist Mitglied des Ungarischen Landesverbandes der Bildenden Künstler. Seit 1986 übt er neben József Szentgyörgyi (den er für seinen Meister hält) im Arbeitskreis für Bildende Kunst die Aufgaben eines Korrepetitors aus.

Der Kunsthistoriker Gábor Rideg hat den Künstler 1998 auf einer Ausstellungseröffnung gewürdigt, indem er die Ars Poetika des Künstlers formulierte: Er versucht über unsere Phantasie auf uns zu wirken und unsere Welt zu gestalten. Er erschafft seine eigene Mythologie und eine besondere Phantasiewelt aus Erinnerungsbildern. Er versetzt sich im Traum in nie dagewesene Zeiten zurück. Für eine tiefere Realität auf höherer Ebene kann der Künstler die Formen verzerren und von den Regeln abweichen, die Gesetze der Malerei sind aber auch für ihn unumgehbar. Das alles setzt voraus, das er zeichnen kann und mit den Regeln im Reinen ist. Seine Werke bieten sich dar, das Schaffen des Künstlers zu repräsentieren.

Der Künstler formuliert seine eigene Ars Poetika so: Mit seinen Bildern möchte er immer etwas mitteilen. Den Empfang dieser Nachricht überlässt er uns und gibt uns die Freiheit, diese Nachricht durch die Filter der eigenen Kultur und eigenen Persönlichkeit zu empfangen und die Realität zu sehen, die wir mit dem Maler zusammen entstehen lassen. Seine Bilder weichen entweder in der Thematik oder in der Formulierung vom Gewohnten ab und es ist sein erklärtes Ziel, uns aus unserer vertrauten Gedankenwelt zu reißen. Er wählt mit Vorliebe solche Themen, in denen die verschiedenen Kulturen aufeinandertreffen und aufeinander wirken. Er träumt von einem Zeitalter, in dem die Götter und die Menschen zusammen leben, arbeiten und ihre Städte und Kulturen erschaffen, indem sie einander helfen. Er möchte die Realität so zeigen, wie wir sie eventuell in unseren Träumen zu sehen wagen.

Er stellt regelmäßig in Budapest und anderen ungarischen Städten aus, aber auch im Ausland hatte er bereits Ausstellungen, so in Österreich (Kattingbrunn), Deutschland (Ahlen, Gronau-Epe) und auf Zypern (Limasol). Seine Bilder befinden sich in Kanada und in den Vereinigten Staaten. Als Anerkennung seines Schaffens wurde er mit der Verdienstmedaille, “Für Budapest“ und dem Niveaupreis für Formgestaltung ausgezeichnet.




Ausstellungen in meiner Galerie
2001 30. September bis 30. Oktober Oelbilder
2010 21. November bis 23. Dezember Ungarische Impressionen



Zu den Werken von József Köfaragó

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