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Schmuck völlig eigener Art zu sehen, ist immer ein Erlebnis. Bei GISELA SEIBERT-PHILIPPEN gibt es keine Juwelierpreziosen, auch eigentlich kein Goldschmiedeschmuck im üblichen Sinne - fast textile Skulpturen formend, bleibt sie ihrem Stil treu.
Große Edelsteine, Aquamarine, helle Saphire etwa, fügt sie ungeschliffen, wie Glasbruch, goldumwickelt zu Broschen. Auf stabile oder zartere Fuchsschwanzketten gereiht, ergeben diese zusätzlich dekorativen Halsschmuck. Goldene und silberne Ringe wickeln sich wie ein modischer Verband in mehreren Lagen um den Finger.
Eine Kunstform, die - weil absolut ehrlich - zu Mode paßt und Moden überdauert.
Arbeiten der Künstlerin befinden sich in Schmuck- Museen und privaten Sammlungen.
Ab 1965 erfolgten Ausstellungen in:
München, Berlin, Hamburg, Kiel, Düsseldorf, Schmuckmuseum Pforzheim, Salzburg, Köln, Musee de Arts Lausanne, Deutsche Goldschmiedekunst v.d. Renaissance bis zur Gegenwart, Florenz, Kunstgewerbemuseum Berlin, Künstlerhaus Wien, 1985 unter dem Titel "Material + Form" in Paris und Mainz. Das Goethe-Institut stellte ihre Arbeiten in Tokio, in Melbourne (Australien) und in Neuseeland aus. 2000 Lange Nacht der Museen Berlin, Kunstgewerbemuseum, Museum für angewandte Kunst Zürich, Sammlung Inge & Elisabeth Asenbaum, Wien.
Publikationen u.a. in "Metall", "Neuer Schmuck", "Goldschmiedekunst", "Kunstjahrbuch 1979", "The New Juwelery" und im "Katalog aus dem Kunstgewerbemuseum Berlin".
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